Die Mission: Mehr als ein Jahrhundert Schweizer Einzelhandelsexzellenz zu ehren, indem wir die Customer Journey für die nächste Generation modernisieren.
Die Strategie: Nutzung der 150-jährigen "Einzelhandels-DNA" zur Vereinheitlichung von 200.000 Kundenprofilen in physischen Geschäften und einer leistungsstarken Shopware 6-Plattform.
Die Vision: Totale operative Souveränität - weg von der Datenabhängigkeit hin zu einem markengesteuerten, automatisierten Wachstumsmotor.
Für viele Traditionsmarken ist die "Modernisierung des Einzelhandels" eine Quelle der Einschüchterung. Für die Schuhhaus Walder AG ist es einfach das nächste Kapitel in einer Geschichte, die sich ständig weiterentwickelt.
Seit 1874 ist Walder erfolgreich, weil es eines perfekt verstanden hat: den Kunden. Doch in einer Welt fragmentierter digitaler Signale erforderte die Aufrechterhaltung dieser persönlichen Note in großem Maßstab einen mutigen Sprung. Walder erkannte, dass die bestehende "Abhängigkeit" von technischen Silos das Einzige war, was zwischen seiner kultigen Vergangenheit und seiner datengesteuerten Zukunft stand.
Anstatt sich zurückzuziehen, entschied sich Walder für eine "zukunftsorientierte Aufstellung" und kombinierte sein tief verwurzeltes Einzelhandels-Know-how mit einem hochmodernen Technologiepaket.
Selbst für ein führendes Unternehmen wie Walder kann eine Datenbank mit 200.000 Datensätzen zu einer Belastung werden, wenn sie "weggesperrt" ist.
Die Agilitätslücke: Das Marketingteam war bisher von externen technischen Ressourcen für Datenabfragen abhängig. Für eine Marke, die sich mit der Geschwindigkeit der Mode bewegt, war das Warten auf Daten keine Option mehr.
Die 360°-Kopplung : Das berühmte WalderCard-Treueprogramm und der Shopware 6-Shop sprachen unterschiedliche Sprachen. Für Walder ist ein VIP ein VIP, unabhängig davon, ob er in einer Züricher Filiale steht oder auf einem Smartphone surft.
Walder suchte nicht nur nach einem Anbieter, sondern nach einem Partner, der zu ihrer "Einzelhandels-DNA" passt. Die Wahl fiel auf Custobar, das als zentrales Nervensystem zwischen Apollon (POS) und Shopware 6 fungiert.
Durch den "Hands-on"-Ansatz haben Geschäftsführer Daniel Walder und sein Team das Eigentum an ihren Kundendaten zurückgewonnen. Sie nutzen nun die RFM-Matrix von Custobar und die tiefe Shopware-Integration, um das zu tun, was sie schon immer am besten konnten: den richtigen Schuh zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Fuß zu setzen.
Walder verschwendet keine Zeit mit der Aktivierung seiner neuen "Goldenen Schallplatte":
VIP-Anerkennung: Eine nahtlose Brücke, bei der WalderCard-Inhaber sofort erkannt und belohnt werden, sobald sie auf der Shopware 6-Website landen.
Die Reaktivierungsmaschine: Nutzung der Kaufhistorie und saisonaler Trends zur automatischen Rückgewinnung passiver Segmente mit personalisierten Angeboten.
Daten-Souveränität: Umwandlung der 200k-Datenbank in ein schlankes, GDPR-konformes Asset, das das Wachstum fördert, anstatt "Streuverluste" zu verursachen.
Heritage + Agility: Walder beweist, dass eine 150 Jahre alte Marke agiler sein kann als ein Startup, indem sie sich für Tools entscheidet, die die operative Autonomie in den Vordergrund stellen.
Shopware 6 Synergie: Durch die Zusammenführung von Offline-POS-Daten mit dem Online-Verhalten hat Walder einen "Golden Record" geschaffen, der als Grundlage für eine echte 1:1-Personalisierung dient.
Strategische Zuversicht: Vom "Raten" zum "Wissen" übergehen. Walder nutzt fortschrittliche Einzelhandels-Tools wie RFM-Segmentierung, um sicherzustellen, dass jeder Marketing-Franc für die wertvollsten Kundensegmente ausgegeben wird.