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Schuhhaus Walder Case Study: 1,2 Mio. € Omnichannel-Hebel

Geschrieben von Custobar | 15.04.2026 08:01:50

Die teuerste Illusion im Einzelhandel? Zu glauben, dass eine 150-jährige Historie ausreicht, um im heutigen E-Commerce zu skalieren. Wie Schuhhaus Walder seine historische „Retail DNA“ digitalisierte und durch die Befreiung von 200.000 Kundenprofilen einen gewaltigen Wachstumsmotor baute.

Gefangen in der "Dependency Trap"

Es erfordert Mut, eine Marke über mehr als ein Jahrhundert an der Spitze zu halten. Schuhhaus Walder ist ein solches Schweizer Heritage-Unternehmen in der 6. Generation. Das Fundament dieses Erfolgs, der heute in 28 Filialen und einem Shopware 6 basierten Onlineshop (walder.ch) zu einem Jahresumsatz von rund 40 Millionen Euro führt, war schon seit 1874 immer dasselbe: Das perfekte Verständnis für den Kunden.

Das wertvollste Asset des Unternehmens ist eine gewaltige Datenbank mit 200.000 Kundenprofilen. Doch im modernen Retail-Zeitalter wird selbst die größte Datenbank zu einer gefährlichen Verbindlichkeit, wenn sie in technischen Silos weggesperrt ist. Walder erkannte, dass ihre Abhängigkeit von isolierten IT-Systemen das Einzige war, was zwischen ihrer ikonischen Vergangenheit und einer datengetriebenen Zukunft stand. 

  • The Agility Gap (Der Bremsklotz): Das Marketing-Team war bei der Datenbeschaffung vollständig von externen technischen Ressourcen abhängig. Wer im Fashion-Sektor für jede Kampagne erst ein IT-Ticket eröffnen muss und auf Datenabfragen wartet, ist schlichtweg zu langsam.
  • Der 360° Disconnect: Das berühmte "WalderCard"-Treueprogramm und der moderne Shopware 6 Store sprachen nicht dieselbe Sprache. Für Walder ist ein VIP jedoch ein VIP – völlig unabhängig davon, ob dieser physisch in der Züricher Filiale steht oder mobil auf dem Smartphone einkauft.

Datenbefreiung statt IT-Frust

Um diesen lähmenden "Frankenstack" aufzubrechen, wählte Walder nicht einfach nur einen Software-Vendor, sondern einen Partner, der ihre "Retail DNA" teilt. Walder integrierte die Customer Data Platform (CDP) von Custobar als das neue zentrale Nervensystem, welches das ERP/POS-System Apollon und Shopware 6 nahtlos miteinander synchronisiert.  Statt passiv auf Daten zu warten, hat das Team die absolute Daten-Souveränität zurückerobert.

Die Aktivierung des "Golden Record"

Durch den Einsatz der Custobar CDP, gepaart mit einer tiefen Shopware-Integration und RFM-Analysen, wandelte Walder seine 200.000 Profile in eine hochprofitable Omnichannel-Maschine um. Die Modernisierung zeigte sofort Wirkung:

  1. In-Store CRM für 26 Filialen: Die Kundenberater an der Verkaufsfläche haben nun Echtzeit-Zugriff auf die 360° Sicht der Kunden. Dies ermöglicht gezieltes, datenbasiertes Cross-Selling direkt am POS (Point of Sale).
  2. Die Mobile Loyalty Card: Schluss mit veralteten Plastikkarten. Die mobile Karte schließt die fatale Identifikationslücke zwischen Offline- und Online-Käufen und belohnt WalderCard-Inhaber ab der ersten Sekunde im Shopware-Store. Das treibt die Retention-Rate massiv in die Höhe.
  3. SMS-Marketing & Win-Back: Passive Offline-Käufer, die klassische E-Mail-Postfächer ignorieren, werden nun durch extrem konvertierungsstarke und hochpersonalisierte SMS-Kampagnen reaktiviert.

 

Was bedeutet das in barer Münze?

Omnichannel-Exzellenz ist keine Floskel, sondern harte Mathematik.
Bei einer Basis von 200.000 Profilen und einem durchschnittlichen Warenkorbwert (AOV) von 120 Euro führt allein ein Conversion-Uplift von bescheidenen 5% durch die In-Store-Identifikation am POS zu einem potenziellen Mehrumsatz von 1.200.000 Euro pro Jahr.  Das ist kein Marketing-Hype. Das ist die Macht einer bereinigten, DSGVO-konformen und sofort einsetzbaren Datenbank, die Wachstum generiert, anstatt "Streuverluste" zu produzieren.


 

Und was kostet dich deine "Agility Gap"?

Schuhhaus Walder hat bewiesen: Echte Skalierung beginnt in dem Moment, in dem das Marketing-Team nicht mehr auf die IT warten muss.

Wie viele VIP-Kunden betreten täglich deine Filialen, ohne dass dein Online-Shop davon weiß? Wie viel potenziellen Umsatz lässt du an der Kasse liegen, weil deine Systeme nicht miteinander kommunizieren?

Befreie deine Daten. Besitze deinen Kundenlebenszyklus.

Lass uns gemeinsam analysieren, welches Umsatzpotenzial in deinem Shopware- oder POS-Setup brachliegt.

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