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CASE STUDY: Die 150-jährige Entwicklung

Geschrieben von Custobar | 15.04.2026 08:01:50

Die Mission: Mehr als ein Jahrhundert Schweizer Einzelhandelsexzellenz zu ehren, indem wir die Customer Journey für die nächste Generation modernisieren.

Die Strategie: Nutzung der 150-jährigen "Einzelhandels-DNA" zur Vereinheitlichung von 200.000 Kundenprofilen in physischen Geschäften und einer leistungsstarken Shopware 6-Plattform.

Die Vision: Totale operative Souveränität - weg von der Datenabhängigkeit hin zu einem markengesteuerten, automatisierten Wachstumsmotor.

 

Der Überblick

  • Kunde: Schuhhaus Walder AG
  • Branche: Einzelhandel (Mode & Schuhe)
  • Erbe: Gegründet 1874 - eine Schweizer Ikone seit über 150 Jahren.
  • Der Tech Stack: Shopware 6 (E-Commerce), Apollon (ERP/POS), Custobar (CDP & Marketing Automation)

150 Jahre Handel und eine klare Entscheidung

Für viele Traditionsunternehmen ist die Modernisierung ihrer Kundenansprache ein heikles Thema. Für die Schuhhaus Walder AG ist es einfach das nächste Kapitel in einer Geschichte, die seit 1874 geschrieben wird.

Walder ist erfolgreich, weil es eines immer gut verstanden hat: den Kunden. Doch was über 150 Jahre in der Filiale durch persönlichen Kontakt funktioniert hat, muss heute zusätzlich in digitaler Form funktionieren und zwar so, dass ein Kunde, der zwischen Zürcher Filiale, Online-Shop und WalderCard wechselt, vom Unternehmen als dieselbe Person wahrgenommen wird.

Das war das Ziel. Die Hürde lag woanders: bei der Datenarchitektur.

 

Die Hürde: Daten in Silos, Marketing im Wartezimmer

Selbst für ein etabliertes Unternehmen wie Walder kann eine Kundendatenbank mit 200.000 Datensätzen zur Belastung werden, wenn sie verteilt liegt.

Zwei konkrete Probleme standen im Alltag:

  • Agilitätslücke: Das Marketingteam war für jede Datenabfrage auf externe IT-Ressourcen angewiesen. Für eine Marke, die im Rhythmus der Modesaisons arbeitet, war das Warten auf Auswertungen keine tragbare Dauerlösung.
  • Die 360° Lücke: Das WalderCard-Treueprogramm und der Shopware-6-Shop arbeiteten in getrennten Systemen. Für Walder ist ein VIP-Kunde ein VIP-Kunde — unabhängig davon, ob er in der Zürcher Filiale einkauft oder am Smartphone bestellt. Die bestehende Systemlandschaft bildete das nicht ab.


Die Lösung: Custobar als Bindeglied zwischen Apollon und Shopware 6

Walder suchte keinen weiteren Anbieter, sondern einen Partner, der zum eigenen Handelsverständnis passt. Die Wahl fiel auf Custobar als zentrale Datenschicht zwischen Apollon (ERP/POS) und Shopware 6.

Durch den praxisnahen Implementierungs-Ansatz haben Geschäftsführer Daniel Walder und sein Team die Kontrolle über die eigenen Kundendaten zurückgewonnen. Die Marketing-Abteilung nutzt heute die RFM-Segmentierung von Custobar in Kombination mit der Shopware-Integration, um das zu tun, was Walder seit 1874 am besten kann: den richtigen Schuh zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Fuß zu bringen - jetzt nur systematischer.

Die Vision: Die ersten 90 Tage der Modernisierung

Walder nutzt die neue Infrastruktur in drei konkreten Bereichen:

  • VIP-Erkennung in Echtzeit: WalderCard-Inhaber werden beim Betreten des Online-Shops erkannt und erhalten eine auf ihre Filial-Kaufhistorie abgestimmte Ansprache.

  • Reaktivierungs-Kampagnen: Auf Basis der Kaufhistorie und saisonaler Muster werden passive Kundensegmente automatisiert angesprochen.

  • DSGVO-konforme Datenarbeit: Die 200.000-Datensätze sind heute nicht mehr ein Compliance-Risiko, sondern eine Grundlage für Wachstum.

 

 

💡 Was Handelsunternehmen aus dem Walder-Projekt mitnehmen können

  1. Tradition schließt Geschwindigkeit nicht aus. Walder zeigt, dass ein 150 Jahre altes Unternehmen in Datenfragen agiler arbeiten kann als viele jüngere Marken (wenn die Werkzeuge auf operative Eigenständigkeit ausgelegt sind).

  2. Shopware 6 + CDP. Durch die Verbindung von POS-Daten aus der Filiale mit dem Online-Verhalten entsteht ein einheitlicher Kundendatensatz, auf dem echte Personalisierung möglich wird.
    Vom Raten zum Messen.

  3. RFM-Segmentierung sorgt dafür, dass das Marketingbudget dorthin fließt, wo es den größten Effekt auf den Umsatz hat (statt gleichmäßig verteilt ohne nachweisbaren Beitrag).


 

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Wir lieben es zu sehen, wie sich Standard-E-Commerce-Setups in absolute Daten-Powerhouses verwandeln! Wenn die Schuhhaus Walder AG ihre physischen Filialen nahtlos mit Shopware 6 verknüpfen kann, um die absolute Datensouveränität über 200.000 Kundenprofile zu erlangen – stellen Sie sich nur vor, was Sie tun können.

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