Blog home
Custobar blogikuvat (2)

Die Top 10 umsatzstärksten Automatisierungen, die jeder Shopware-Händler 2026 braucht

Als Shopware-Händler verfügst du über einen leistungsstarken Motor für den Aufbau deines Shops. Aber seien wir ehrlich: Der Shop ist nur der Anfang. Die wahre Magie entsteht, wenn du daraus eine 24/7-Verkaufsmaschine machst, die jeden Kunden wie einen VIP behandelt – ganz ohne manuellen Aufwand.

Genau hier kommen Marketing Automation und eine Customer Data Platform (CDP) wie Custobar ins Spiel. Es geht nicht nur darum, Zeit zu sparen, sondern darum, die richtige Botschaft im richtigen Moment zu senden – dann, wenn der Kunde emotional kaufbereit ist.

Hier sind die Top 10 Automations, die du aktivieren solltest, um das volle Potenzial deines Shopware-Shops auszuschöpfen.

 

1. Die „Warm Welcome“-Serie

Das ist mehr als nur eine „Danke fürs Abonnieren“-Mail. Es ist dein digitaler Händedruck. In dem Moment, in dem sich ein neuer Besucher über den Shopware-Footer oder ein Pop-up anmeldet, zeigt er echtes Interesse. Nutze diesen Moment sofort.

Konkretes Beispiel:

  • E-Mail 1 (sofort): „Willkommen in der Familie! Hier ist dein 10 %-Rabattcode.“ Kurz, knackig, Mehrwert sofort liefern.
  • E-Mail 2 (nach 2 Tagen): „Unsere Bestseller.“ Zeige deine beliebtesten Kategorien oder Produkte – idealerweise basierend auf dem bisherigen Surfverhalten (z. B. mit Custobars automatischen Produktempfehlungen).
  • E-Mail 3 (nach 5 Tagen): „Unsere Geschichte.“ Markenaufbau für eine emotionale Bindung + Produktempfehlungen am Ende.

Warum das funktioniert:

  • Emotional: Neue Abonnenten sind in der „Honeymoon-Phase“. Sie wollen dich mögen. Du bestätigst ihre Entscheidung, indem du sie belohnst und führst.
  • Daten: Welcome-Automationen sind Conversion-Maschinen. In der Hochsaison haben wir bei kaufnahen Automationen Conversion-Raten von bis zu 51 % gesehen.

2. Der Abandoned-Cart-Retter

Der Klassiker zur Umsatzrettung. Ein Kunde legt Produkte in den Warenkorb, schließt den Kauf aber nicht ab. Das Interesse war da – das Leben kam dazwischen.

Konkretes Beispiel:

  • Nachricht 1 (nach 1 Stunde): Freundliche E-Mail-Erinnerung: „Hast du etwas vergessen?“ – mit genau den Produkten aus dem Warenkorb.
  • Nachricht 2 (nach 24 Stunden): „Noch unsicher?“ – kleiner Anreiz (z. B. kostenloser Versand) oder Social Proof (Bewertungen der Produkte).
  • Channel-Mix: Mit Mobilnummer und Einwilligung kann eine SMS extrem effektiv sein.

Warum das funktioniert:

  • Emotional: Du nimmst dem Kunden Arbeit ab. Kein erneutes Suchen – das fühlt sich hilfreich an, nicht aufdringlich.
  • Daten: Warenkorbabbrecher zurückzuholen bringt signifikanten Umsatz. Unsere Daten zeigen, dass Reminder- und Winback-Kampagnen fast 40 % inaktive Kunden reaktivieren können.

3. Der „Browse Abandonment“-Impuls

Für die Schaufenster-Shopper. Sie sehen sich Produkte oder Kategorien mehrfach an, legen aber nichts in den Warenkorb. Die Conversion ist niedriger als bei Warenkorbabbrüchen – aber die Zielgruppe ist viel größer.

Konkretes Beispiel:

  • Trigger: Kunde besucht die Kategorie „Wanderschuhe“ dreimal in einer Woche, ohne zu kaufen.
  • Automation: E-Mail mit Top-bewerteten Wanderschuhen und Betreff wie: „Bereit für dein nächstes Abenteuer?“
    Alternativ: ein Ratgeber wie „So findest du die perfekten Wanderschuhe“.
  • Cross-Sell: „Kunden kauften auch“ – z. B. Wandersocken oder Pflegeprodukte.

Warum das funktioniert:

  • Emotional: „Wir sehen, was dich interessiert.“ Mit Guides wird die Entscheidung erleichtert. Persönlich, relevant, zeitnah.
  • Daten: Warm Leads. Targeting nach Surfverhalten ist deutlich relevanter als Massenmailings.

4. Der Weckruf für passive Kunden

Customer Acquisition Costs steigen. Einen neuen Kunden zu gewinnen ist etwa 5× teurer, als einen bestehenden zu halten. Lass Bestandskunden nicht einfach verschwinden. Mit Custobars dynamischer RFM-Matrix kannst du Angebote je nach Kundenwert differenzieren.

Konkretes Beispiel:

  • Segment: Kunden ohne Kauf in den letzten 6 Monaten (Recency).
  • Aktion: „Wir vermissen dich“-E-Mail oder SMS mit 48-Stunden-Comeback-Code.
  • Praxisbeispiel: Ein Interior-Unternehmen erzielte mit SMS-Reaktivierung fast 300.000 € Umsatz bei Kosten von nur 2.800 €.

Warum das funktioniert:

  • Emotional: Jeder fühlt sich gern vermisst. Persönlich statt anonym.
  • Daten: Reaktivierung hat extrem hohen ROI.
    Extra-Tipp: Erstelle eine eigene Automation für VIPs, die passiv werden – diese Kunden willst du wirklich nicht verlieren.

5. Post-Purchase Care & Upsell

Der Kauf ist nicht das Ende – er ist der Anfang der Beziehung.

Konkretes Beispiel:

  • Szenario: Kunde kauft ein Ledersofa.
  • Automation (7 Tage nach Lieferung): Pflege-Guide mit Tipps zur Lederpflege.
  • Upsell: Empfehlung für Lederpflegemittel oder passende Kissen.

Warum das funktioniert:

  • Emotional: Du wirst vom Verkäufer zum Experten. Erst helfen, dann verkaufen.
  • Daten: Bestandskunden kaufen 14× häufiger als Neukunden.
  • Top-Tipp: Jährliche Pflege-Reminder zeigen Nachhaltigkeit – sehr geschätzt.

6. VIP-Behandlung (Loyalty-Booster)

Identifiziere deine „Whales“ – die Top 20 %, die 80 % des Umsatzes bringen – und behandle sie besonders.

Konkretes Beispiel:

  • Segment: Hoher LTV oder hohe Kaufhäufigkeit (RFM).
  • Automation: Überraschungs-Mail mit Early Access, geheimem Code oder VIP-Event-Einladung.
    Schon der Satz „Du bist einer unserer wertvollsten Kunden“ wirkt Wunder.

Warum das funktioniert:

  • Emotional: Status & Exklusivität. Anerkennung schafft Bindung.
  • Daten: +5 % Retention kann 25–95 % mehr Profit bedeuten.

7. Die Geburtstagsmail

Einfach, aber extrem effektiv.

Konkretes Beispiel:

  • Aktion: Automatische E-Mail oder SMS zum Geburtstag (oder Jubiläum).
  • Angebot: „Alles Gute, [Name]! Kostenloser Versand für deine nächste Bestellung.“

Warum das funktioniert:

  • Emotional: Persönlich, positiv, ein Geschenk – kein Verkauf.
  • Daten: Personalisierte Messages steigern Engagement deutlich.

8. Der NPS- & Feedback-Loop

Nicht raten – fragen. Und automatisieren.

Konkretes Beispiel:

  • Trigger: 7 Tage nach Versandstatus „Verschickt“.
  • Automation: NPS-Frage: „Wie wahrscheinlich ist es, dass du uns weiterempfiehlst?“
  • Follow-up:
    • Hoher Score → Bitte um öffentliche Bewertung
    • Niedriger Score → Ticket an den Support

Warum das funktioniert:

  • Emotional: Kunden fühlen sich gehört.
  • Daten: Zwei Fragen reichen – simpel = hohe Antwortquote.
  • Top-Tipp: VIPs mit hohem NPS können einen Empfehlungs-Rabattcode erhalten.

9. Die „Store-to-Web“-Brücke (Omnichannel-Booster)

Viele treue Ladenkunden kennen deinen Onlineshop kaum. Diese Automation verbindet beides.

Konkretes Beispiel:

  • Trigger: Kauf im stationären Geschäft (digitale Quittung, Loyalty, POS-Mail).
  • Logik: Kein Onlinekauf vorhanden → Automation startet.
  • Nachricht (24 Std. später):
    „Danke für deinen Besuch in [Filiale]! Wir sind auch 24/7 online – hier ist kostenloser Versand für deine erste Online-Bestellung.“
  • Follow-up: Click-&-Collect-Erklärung.

Warum das funktioniert:

  • Emotional: Persönlich + bequem. Service statt Push.
  • Daten: Omnichannel-Kunden haben ca. 30 % höheren LTV.

 

10. Die angereicherte transaktionale Nachricht

Viele Shops verschicken langweilige Text-Belege. Dabei haben transaktionale E-Mails die höchsten Öffnungsraten überhaupt.

Konkretes Beispiel:

  • Aktion: Gestalte Bestellbestätigungen und Versandmails über Custobar.
  • Anreicherung:
    • Dynamische Produktempfehlungen
    • Modul zur Marketing-Einwilligung (nur für Kunden ohne Opt-in)

Warum das funktioniert:

  • Emotional: Der Kunde ist euphorisch – perfekter Moment für sanfte Empfehlungen.
  • Daten: 100 % Kontrolle über Design + zusätzlicher Umsatz ohne Extra-Mail.

Bereit, loszulegen?

Diese Automationen sind kein „Nice-to-have“.
Sie machen den Unterschied zwischen einem Shop, der um jeden Verkauf kämpft – und einem, der mühelos wächst.

Buche eine ausführliche Demo und entdecke, wie das für deinen Shopware-Shop aussieht.

 

 

 

the Shopware Technology Gold partner logo-1