Vermarkter! Der Tod des Drittanbieter-Cookies ist kein Grund zur Trauer!

Google hat angekündigt, zusammen mit Safari und Firefox im Jahr 2022 Cookies von Drittanbietern im Chrome-Webbrowser zu blockieren. Beim Unterbinden von Drittanbieter-Cookies geht es um Datenschutz und Marktanteile. Die Auswirkungen auf Vermarkter sind enorm, schwerwiegend und unmittelbar. Die meisten Vermarkter scheinen nicht zu wissen, wie groß die Veränderung sein wird und wie dringend sie handeln müssen.

Die Vermarkter stehen kurz gesagt folgenden Herausforderungen gegenüber:

1. Drittanbieter wie Facebook oder Google Ads erhalten keine Konvertierungsdaten über Drittanbieter-Cookies.

2. Der Verlust der Konvertierungsdaten bedeutet einen erheblichen Rückgang der Zielausrichtung und des damit verbundenen Erfolgs von Werbung.

3. Werbung wird nicht länger genauso effektiv funktionieren, aber die Kosten steigen trotzdem an.

2022 könnte das Ablaufdatum für Drittanbieter-Cookies sein, und die ersten Anzeichen deuten bereits darauf hin. Dies bedeutet, dass verschiedene Dienstleister im Verbrauchergeschäft Drittanbieter-Cookies bereits vor dem Ablaufdatum deaktivieren. Deshalb müssen Sie jetzt handeln!

Es gibt so viele Cookies, dass unsere Privatsphäre chronisch an Diabetes zu erkranken droht. Sie wissen sicherlich, das man Diabetes auch den stillen Mörder nennt

Das Cookie-Management hat einen großen Einfluss auf den Datenschutz und das Marketing! Die Europäische Allgemeine Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und das kalifornische Verbraucherschutzgesetz (CCPA) sind gesetzgeberische Maßnahmen, die ergriffen wurden, um die Rechte aller Menschen in Bezug auf Ihre eigenen Daten zu schützen. Aber was ist mit dem Recht des Vermarkters auf seine Kundendaten?

Derzeit erhalten Dritte riesige Mengen an Kundendaten von Verbrauchergeschäften vollkommen kostenlos und ohne jegliche Einschränkungen. Wenn wir eine Website in unserem Browser öffnen, wird eine große Anzahl von Drittanbieter-Anwendungen gleichzeitig über unseren Browser heruntergeladen.

Wir haben uns daran gewöhnt, dass Websites Popup-Informationen über die Verwendung von Cookies auf der Website einblenden und für deren Einsatz um unsere Zustimmung bitten. Ohne diese Einwilligung hat der Vermarkter ein Problem, da keine Konvertierungsdaten zur Verfügung stehen. Zumindest nicht die Art von Daten, die über Drittanbieter-Cookies wie Facebook-Anzeigen, Google Remarketing, Adform und andere Werbepixel übertragen werden.

Bedeutet der vorzeitige Tod des Drittanbieter-Cookies Himmel oder Hölle für die Vermarkter?

Angst, Unsicherheit und Zweifel sowie Vorhersagen zum Weltuntergang (Daten sind tot!) machten sich im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Tod der Drittanbieter-Cookies breit. Es ist deshalb unbedingt notwendig, dass Unternehmen damit beginnen, die Auswirkungen kommender oder bereits bestehender Drittanbieter-Cookie-Blockierungen und Erstanbieter-Cookie-Einschränkungen zu bewerten und zu modellieren. Es gibt aber auch Vorteile und wir können Ihnen helfen, diese zu nutzen!

Die gute Nachricht für Verbrauchergeschäfte ist, dass sie selbst entscheiden können, welche Kundendaten an Dritte wie Facebook oder Google Ads weitergegeben werden. Sie erlangen dadurch eine Kontrolle, die sie vorher nicht hatten und das ist auch gut so.

Auch hier gibt es einige weitere wichtige Vorteile für Vermarkter, wenn sie die richtigen Tools nutzen:

  • eine bessere Einhaltung der DSGVO und des CCPA
  • eine zuverlässigere Datenlieferung
  • eine umfangreichere Datenlieferung

Retten Sie die Seele Ihres Vermarkters (und sein Geld!) mit einer Kundendaten-Plattform (CDP)

Das wichtigste Problem bei der Cookie-Blockierung bestand darin, dass man sich über die zukünftig verloren gehenden Konvertierungsdaten sorgte. Verschiedene vorgeschlagene MarTech-Befehle und -Übergangslösungen, wie z. B. Customer-Relationship-Management-Systeme (CRPs) können ganz schön ins Geld gehen.

Der erste Schmerzpunkt entsteht dadurch, dass die Kundendaten von so vielen Berührungspunkten wie möglich an einem zentralen Ort gespeichert werden müssen. Der zweite Schmerzpunkt besteht darin, dass eine Integration für jede Display-Werbung und andere Marketingkanäle separat durchgeführt werden muss. Allein die Umsetzung dieser Integrationen kann schnell mehrere zehntausend Euro kosten. Ganz zu schweigen von der Zeit, die zur Einrichtung und Inbetriebnahme erforderlich ist. Ein weiterer Grund dafür, nicht länger zu warten!

Der neueste Teilnehmer im MarTech-Block kann all das einfach und kostengünstig optimieren. Eine Kundendaten-Plattform (CDP) ist nur der Hub, um alle Kundendaten zu erfassen und das entscheidende Element, um diese Daten mit einem Klick an Display-Werbeanbieter gemäß Ihrer unternehmensweiten Zustimmung zu übermitteln. Die Custobar CDP löst zum Beispiel sämtliche Kundendaten ein, nicht nur die Konvertierungsdaten mit bereits bestehenden Integrationen zu Dienstanbietern. Sie müssen lediglich die Zustimmung Ihres Kunden einholen und dann auswählen, wozu und in welchem Umfang Sie Ihre Zustimmung geben.

Eine CDP kann Erstanbieter-Cookie-Daten (Browserdaten und ähnliche Daten) mit serverseitiger Verwaltung nutzen. Alle anderen Daten können über standardmäßige und sichere APIs in der Custobar CDP erfasst und übermittelt und von dort einfach an Drittanbieter sowie alle Marketing-Kanäle weiterverteilt werden. Ein echtes „Ein-Klick-Wunder“.

Daten sterben also nicht mit dem Drittanbieter-Cookie und es besteht kein Grund zur Panik. Allerdings wird es keinen langen Abschied geben. Fakt ist auch, dass eine CDP möglicherweise die einzig logische Lösung bei der Einlösung von Konvertierungen und anderer Kundendaten darstellt, damit das Marketing weiterhin datenbasiert bleibt.



Senden Sie uns eine Nachricht auf Deutsch oder auf Englisch (sales@custobar.com), um mehr über Custobar zu erfahren. Wir können eine Demo- und Kundendaten-Beratung auch auf Deutsch organisieren.